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15. 01. 2010: Bewerbung als Landesschatzmeister |
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15. 01. 2010: Bewerbung als Landesschatzmeister im Landesverband Sachsen von Bündnis 90/Die Grünen
Es gilt das gesprochene Wort
Liebe Freundinnen und Freunde, ich habe einige Zeit mit mir gerungen, ob ich mich noch einmal als Schatzmeister bewerbe. Wie ihr wisst, war ich bis letztes Jahr parlamentarischer Berater der Landtagsfraktion für den Bildungsbereich. Nachdem mir die Fraktion signalisiert hat, dass sie in der neuen Legislatur nicht mehr mit mir zusammenarbeiten will, habe ich erstmal überlegt, welche Folgen das für meine ehrenamtliche politische Tätigkeit hat. So eine Trennung ist ja auch immer eine politische Aussage und man überlegt, ob man einander noch traut und in die Augen schauen kann. Schließlich wird eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Parteivorstand eine Grundvoraussetzung für den künftigen politischen Erfolg sein.
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"Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. " Die Ärzte
Ich wohne in Altenberg (Weißeritzkreis) und bei meiner Freundin in Dresden. Ich bin ledig und habe eine 21jährige Tochter, die bin diesem Jahr ihr Studium an der Berufsakademie in Breitenbrunn beenden wird. Nach einer schon zu DDR-Zeiten nicht ganz freiwillig wechselvollen Biographie (siehe "Provokateur") begann ich nach der Wende in einem Kindergarten zu arbeiten, studierte danach Sozialarbeit/Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialarbeit Dresden und war danach in verschiedenen leitenden Positionen im Jugendhilfebereich tätig.
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Andreas Warschau eifrigster Kreisrat |
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Der Kreistag des Weißeritzkreises hat am Mittwoch zum letzten Mal getagt – eine Bilanz. Manchmal war auch Sitzfleisch gefragt
Dippoldiswalde. In der zurückliegenden Legislaturperiode tagte der Kreistag 23-mal. Am Mittwoch war Finale. Bis dahin hatte das Parlament 334Beschlüsse gefasst. Das geht aus einer Statistik des Landratsamtes hervor. Die längste Sitzung war am 7.Dezember 2004. Sie dauerte von 17 bis 22.20Uhr. Am schnellsten waren sich die Kreisräte zwei Jahre später einig. Die Beratung am 5.Dezember 2006 dauerte nur von 17 bis 18.40Uhr.
Es gab insgesamt 39 Anfragen der Abgeordneten. Die meisten stellte Kreisrat Andreas Warschau (Bündnis 90/Die Grünen) als Einzelperson. 14-mal hakte er bei der Kreisverwaltung nach. Von den Fraktionen war die Partei Die Linke am neugierigsten. Sie hatte acht Anfragen. Immer im Bilde waren offenbar die Fraktionen der CDU und Freien Wähler. Von beiden gab es keine Anfragen. Bei den Anträgen, die gestellt worden sind, sah es anders aus. Insgesamt 50 gingen ein. Und wer war von den Kreisräten der Eifrigste? – Andreas Warschau. 11-mal meldete er Wünsche an. Ähnlich ist das Bild bei den Fraktionen. Die Linke stellte auch wieder die meisten Anträge, insgesamt 19. Aber hier mischten auch die anderen Fraktionen mit. Von der CDU kamen sechs Anträge, von den Freien Wählern drei und der Gemeinschaftsfraktion SPD/Grüne zwei. Außerdem stellten je einen Antrag der Jugendhilfeausschuss, der Ältestenrat und der Unterausschuss für Jugendhilfeplanung. Die Linke konnte im Kreistag mit noch zwei Superlativen auf sich aufmerksam machen. Von den insgesamt 54Kreisräten im Parlament kam mit Jürgen Raab aus Reinhardtsgrimma, Jahrgang 1937, der älteste aus ihren Reihen. Und auch die jüngste Abgeordnete saß in ihrer Fraktion: Petra-Diana Heinzmann aus Freital, geboren 1980.
Die Bürger hatten in 20Tagungen – außer zu den Sondersitzungen – Gelegenheit, Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit nutzten 15Bürger.
(SZ/ks), Sächsische Zeitung, Donnerstag, 06. Juni 2008 |
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Der Wahlkämpfer mit dem Radel |
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Andreas Warschau von den Grünen will Landrat werden. Seit der Wende ist er überzeugt: Alles kann sich ändern.
Manche Klischees stimmen einfach: Andreas Warschau ist Grüner – und besitzt kein Auto. Deshalb sieht sein Landrats-Wahlkampf auch etwas anders aus: Er geht wandern, er radelt die Elbe entlang, er rührt im Solarkocher ein grünes Süppchen an. Und Warschau bestätigt noch ein Klischee: Als Junggeselle frühstückt er nur selten zu Hause. Lieber verbringt er die Zeit zwischen zwei Zügen im Restaurant auf dem Dresdner Hauptbahnhof: „Da kann man so schön Leute beobachten.“
Single ist der 43-Jährige nach eigener Aussage nur notgedrungen. „Eigentlich bin ich durch und durch ein Familienmensch.“ Warschau hat vier ältere Brüder, mit denen er bis heute eng verbandelt ist. Er wohnt bei einem der Brüder in Altenberg zur Untermiete; sein Haus in Hermsdorf bei Ottendorf-Okrilla betrachtet er eher als Altersvorsorge.
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