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Presseresonanz
19. 01. 2010: Freitalerin im Parteirat der Grünen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 01. Februar 2010 um 22:54 Uhr

Dresden/Freital
Ines Kummer, Kreischefin der Grünen aus Freital, ist am Sonnabend in Dresden in den Parteirat der sächsischen Grünen gewählt worden. Das 14-köpfige Gremium soll Kreisverbände und Parlamentarier besser miteinander verzahnen. Andreas Warschau, bis Ende 2009 Kreischef der Grünen, ist in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt worden. Die Grünen in Sachsen stellen mit rund 1100 Mitgliedern den stärksten Landesverband in den neuen Ländern, im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind 52 Mitglieder registriert. (Sächsische Zeitung 19. Januar 2010)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Februar 2010 um 23:15 Uhr
 
07. 12. 2009: Drei Sieger aus dem Rödertal im Bauwettbewerb PDF Drucken E-Mail

Preisgekrönte Gebäude des „Ländlichen Bauens“ stehen unter anderem in Wachau, in Liegau-Augustusbad und in Hermsdorf.

Rödertal. Die schönsten Gebäude in den sächsischen Regionen sind beim Wettbewerb „Ländliches Bauen“ ausgezeichnet worden. Agrarminister Frank Kupfer (CDU) übergab jetzt 51 Ehrungen, davon 25 erste Preise. Die Sieger erhielten Geldprämien und eine Ehrenplakette für die Hausfassade. Außerdem wurden elf weitere Preise vergeben.

Auch Verein ausgezeichnet

Mit Preisen wurden unter anderem auch Bauherren aus Wachau, Liegau-Augustusbad und in Hermsdorf geehrt. Tanja Kortheuer-Wardak und Andrzej Dawid Wardak bekamen für ihr umgebautes und saniertes Wohn- und Atelierhaus An der Orla in Wachau einen Preis in der Kategorie „Ausgezeichnete Projektlösungen“. Als „Gute Projektlösung“ wurde die Sanierung des denkmalgeschützten Wohnhauses von Andreas Warschau an der Schlossstraße in Hermsdorf ausgezeichnet. Einen Detailpreis gab es für den Heimatverein Liegau-Augustusbad, der den schmiedeeisernen Brunnen aus dem alten Kurbad sanieren ließ und ins Ortszentrum von Liegau umsetzte.

„Die Bauherren, Architekten und Gemeinden tragen mit ihrer Arbeit zur Imageverbesserung ganz Sachsens bei“, sagte Agrarminister Frank Kupfer. Seit 1993 wird mit der Ehrung der Erhalt und die Aufwertung von Gebäuden unterstützt. Mehr als 300 Bauten und Anlagen wurden seither schon prämiert.

Von Sebastian Frey, Sächsische Zeitung,  Montag, 7. Dezember 2009








 
17. 10. 2009: Grünen-Chef Warschau tritt ab PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 17. Oktober 2009 um 00:00 Uhr

Der 45-Jährige wohnt mittlerweile in Dresden.


Spätestens bis Jahresende wird der Kreisverbandschef der Grünen, Andreas Warschau, von diesem Amt zurücktreten. Grund dafür sei sein Umzug von Altenberg nach Dresden, teilte der 45-Jährige mit. Bis zur Wahl eines Nachfolgers leitet die Co-Vorsitzende Ines Kummer aus Freital die Geschicke des Kreisverbandes allein weiter. In der Region will sich Warschau nach wie vor für den Energietisch Altenberg, in der Grünen Liga Osterzgebirge und der Bielatal Solar GbR engagieren. Nach seinen Worten hat sich der Kreisverband in den letzten Jahren stabilisiert und mittlerweile 55 Mitglieder.

(17. Oktober 2009 Sächsische Zeitung)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Februar 2010 um 23:14 Uhr
 
14.10.2009: Grüner fordert: Rechtsextreme aus Vereinen ausschließen PDF Drucken E-Mail

Grünen-Kreisvorsitzender Andreas Warschau ist enttäuscht, dass der Sächsische Bergsteigerbund keinen Anlass sieht, seine Satzung zu ändern, sondern Rechtsextreme in seinen Reihen behält. „Es ist ein Trend, dass NPD-Mitglieder versuchen, Vereins- und Verbandsstrukturen zu unterwandern, um diese für ihre politischen Aktivitäten auszunutzen“, sagt Warschau. Eine Möglichkeit, mit der Thematik besser umzugehen, werde in Thüringen praktiziert. Der dortige Landessportbund hat eine Mustersatzung formuliert, mit der die Unterwanderung von Sportvereinen durch Nazis gestoppt werden kann. „Ich würde mir wünschen, dass sich auch sächsische Vereine auf diese Weise gegen rechtsextremistische Mitglieder wehren“, sagt Warschau. Der konkrete Formulierungsvorschlag lautet: „Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden … bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins, insbesondere bei Kundgabe rechtsextremistischer, rassistischer oder fremdenfeindlicher Gesinnung …“

Mittwoch, 14. Oktober 2009
(Sächsische Zeitung)

 
14.09.2009: Busfahrer lässt in Freital Erstklässlerin an Haltestelle stehen PDF Drucken E-Mail

Entsetzen und Wut herrscht nach dem Busskandal vom Mittwoch in Freital. Die sechsjährige Selina aus Somsdorf wollte nur schnell ihre Mütze aus der Schule holen und lief von der Bushaltestelle noch mal zurück in die Schule. Doch der Busfahrer wartete nicht auf sie – obwohl eine Mutter ihn dazu aufforderte. „Meine Tochter erzählte uns, dass sie sah, wie der Bus anfuhr. Obwohl sie versuchte, noch schneller zu laufen, erreichte sie den Bus nicht mehr“, sagt Selinas Vater Michael. „Mit dem Verweis auf den Fahrplan, den er einzuhalten hätte, fuhr der Busfahrer los“, berichtet Augenzeugin Ricarda Anselmi. Sie und Selinas Brüder Elias und Clemens waren bereits im Bus, als sie sahen, dass Selina schon auf den Bus zurannte. Doch der Fahrer ignorierte einfach die Hinweise.

Eltern wurden benachrichtigt

„Damit hat der betroffene Fahrer gegen die strikten Dienstregeln und seine Aufsichtspflicht verstoßen“, erklärt Frank Beyer, Sprecher des RVD. Demnach müssen Kinder in jedem Fall, selbst ohne gültigen Fahrausweis, transportiert werden.

Am Mittwoch jedoch wurde Selina allein und völlig durcheinander an der Haltestelle zurückgelassen. „Wir können froh sein, dass sie in den Hort zurücklief“, sagt Ricarda Anselmi erleichtert. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Sechsjährige auf eigene Faust losgegangen wäre. Die zuständige Erzieherin benachrichtigte daraufhin die Eltern. „Der Vater konnte zufällig sofort kommen und seine Tochter abholen“, sagt Hortleiterin Katrin May. Die Mutter, mit einem Säugling und ohne Auto zu Hause, wäre nicht sofort in der Lage gewesen, das Mädchen abzuholen.

Grüne fordern Busbegleiter

Der Busfahrer wurde vom RVD mit den Anschuldigungen konfrontiert, entschuldigte sich. Beyer: „Ihm tut der Vorfall unendlich leid. Im Nachhinein sei ihm bewusst, dass er in der Situation anders hätte handeln müssen.“ Sein Verhalten wurde vom RVD mit einer Abmahnung gestraft. Über die Reaktion von Frau Anselmi hingegen ist Herr Beyer froh. „Ich danke der Augenzeugin für ihren Einsatz. Bei der betroffenen Familie können wir uns für den Vorfall nur entschuldigen und eine Aufwandsentschädigung anbieten“, sagt der Sprecher.

Andreas Warschau vom Kreisverband der Grünen schlägt indes den Einsatz von Schulbusbegleitern vor. „Erwachsene Begleitpersonen können für mehr Sicherheit in Schulbussen sorgen“, sagt Warschau.


(Von Denise Heinze, Sächsische Zeitung, Montag, 14. September 2009)

 
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