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Hier ließ er zur Zeit des Referates einen Zettel herumgehen, auf dem neben einem Breshnew-Zitat die Fragestellung “Sind bei uns die Formen der massenpolitischen Arbeit nicht schon ziemlich erstarrt?" und seine Unterschrift zu finden war. | |||||||||||||||||||||||||||||||
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zu den aktuellen Anmerkungen ( 07. 06. 2007 ) Die Diskussionen um die frühere Mitarbeit von Beschäftigten des Mitteldeutschen Rundfunks bei der Staatssicherheit der DDR hat mich veranlasst, nach vielen Jahren einmal wieder meine Stasi-Akte zu lesen. Ich hatte im Juni 1995 Einsicht in die damals vier Mappen mit mehr als 200 Seiten umfassenden Unterlagen erhalten und mir 80 Seiten davon als Erinnerung kopieren lassen. Ich erinnere mich noch gut, wie ich 1995 beim Lesen ständig zwischen Lachen und Weinen hin und her gerissen worden bin. Lächerlich war das Ganze, weil die stasi Legenden um mich herum aufgebaut hatte, die den Schluss nahelegten, ich sei ein Staatsfeind gewesen, der ich so nie war. Zumindest bis zum Verbot des “Sputnik” 1988 nicht. Anmerkung 03. 01. 2004: Im September 2003 hatte ich nochmal Einblick in meine Akten. Neu hinzugekommen waren vor allem einige Abhörprotokolle. Nachzulesen sind einige der neuen Dokumente ab dem Link "stasi_17". Anmerkung 22. 08. 2004: Der jetzige PDS-Spitzenkandidat zur Landtagswahl konnte von alledem natürlich nichts wissen... Anmerkung 28. März 2006: Anfang Januar erhielt ich eine Mail "von der anderen Seite", auf die ich auch antwortete. Dabei blieb es dann auch - dem anderen war wohl an einer wirklichen Auseinandersetzung nicht gelegen. Hier der Briefwechsel. Anmerkung 28. März 2006 (2): Nachdem ich am Freitag "Das Leben der anderen" im Kino gesehen und danach einige Stunden benötigt hatte, um mich wieder zu fassen, merke ich, dass es mich doch nicht loslässt. Deshalb hier - unzensiert - das Gekritzel, das ich nach dem Film am Freitag heulend in der "Schauburg" aufs Papier geworfen habe. weiter Anmerkung 28. März 2006 (3): Wie in Berlin 200 ehemalige Stasi-Offiziere die Abrechnung mit ihren Opfern öffentlich und unter Billigung des PDS-Kultursenators Flierl zelebrieren konnten, habe ich gestern in MDR Fakt gesehen. Hier der Kommentar von Hubertus Knabe (Quelle: Welt am Sonntag) zu dem unglaublichen Vorfall, der mich erschaudern ließ. Anmerkung 01. April: Die Sächsische Zeitung wertet am 1. April ausführlich die Wahl des "IM Gallinat" Christoph Fröse zum Bannewitzer Bürgermeister aus. Was hat er als Stasi-Spitzel eigentlich getan? Mit Pro und Kontra. weiter Anmerkung 04. April: Die Sächsische Zeitung berichtet, dass IM Gallinat alias Christoph Fröse mit Drohungen versucht hat, auf die Berichterstattung am 01. April Einfluss zu nehmen. weiter Eine Übersicht über die Presse zur "Akte Gallinat" finden Sie hier. Anmerkung 20. April: In 16 Jahren nichts dazugelernt: In der PDS regt sich wenig Widerspruch gegen das forsche Auftreten alter MfS-Offiziere (Bericht in der Sächsischen Zeitung) weiter Anmerkung 24. 05. 2007: Im Vorfeld des G-8-Gipfels wurden von Globalisierungskritikern Geruchsproben entnommen. Für mich Anlass, an diverse überregionale Medien einen Leserbrief zu schreiben weiter |
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